Die Parteifreien Wähler mit Bürgermeister Rupert Popp unternahmen eine Radtour durch alle Ortschaften im Gemeindebereich Allershausen.

Ansprechpartner für die Bürger und deren Belange zu sein, ist uns sehr wichtig.
Am 20.9.2008 starteten wir um 9.00 Uhr in Göttschlag. Dort wurden wir bereits von einigen Anwohnern erwartet. Wichtiges wie z.B. Überquerung der Staatsstraße, Umgehungsstraße bei Göttschlag, Radweg, Schulbusbeförderung wurden vor Ort besichtigt und diskutiert.
In Tünzhausen wurde festgestellt, dass ein Radwegweiser fehle.
In Aiterbach und Unterkienberg ist die Welt noch in Ordnung, es wurden von uns einige Kernpunkte besichtigt.
Aber bereits in der Reckmühle wurden wir von mehreren Familien in Empfang genommen. Der Wunsch nach einem Bolzplatz im Glonnfeld wurde geäußert. Ebenfalls wurden Probleme mit Regenwasser durch Senken beanstandet und gleichzeitig in Augenschein genommen.
Im Gewerbegebiet wurde von uns das Regenrückhaltebecken angeschaut und eine Verbuschung durch Weiden festgestellt, die unbedingt behoben werden muss. Eine Fortführung des Radweges von Hohenkammer Richtung Glonnpark wurde angedacht.
In Schrosslach, Laimbach und Leonhardsbuch wurden ebenfalls Kleinigkeiten wie Straßenrisse, Bepflanzungen angeregt.
Im Amperfeld II traten Probleme mit dem Hundekot auf. An die Hundebesitzer sollte wieder appelliert werden, die Hinterlassenschaften mitzunehmen. Ebenfalls haben wir die Neuanpflanzungen in der Siedlung besichtigt.
Im Breimannfeld nimmt der LKW-Verkehr zu. Um Abhilfe wurde gebeten.
Gegen 16.00 Uhr kamen wir ins Kohlstattfeld. Dort wurde noch um Ausweisung einiger Parkplätze gebeten.

Man kann an o.g. Punkte erkennen, dass diese Tour sehr wichtig ist. Die Bürger kamen mit Ihren Anliegen zu den vereinbarten Standorten und wir konnten vor Ort Notizen machen, Diskussionen führen und Problemfälle besichtigen. Es war eine sehr gute Resonanz und es wurde ein großes Lob ausgesprochen, dass eine solche Aktion stattfand.

Auch wir hatten unseren Spaß bei der Radtour und zugleich waren wir Ansprechpartner für die Bürger!

Ergebnis der Radtour 2008


Am 20.09.2008 unternahmen die Vertreter der Parteifreien Wähler Allershausen eine Radtour durch die Gemeinde Allershausen, um sich vor Ort die Wünschen und Ideen der Bürger anzuhören.
Die Tour wurde in der örtlichen Presse angekündigt, so dass alle Anwohner die Möglichkeit hatten, ihre Probleme los zu werden.

Gestartet wurde in Göttschlag:
• Das Überqueren der Staatsstraße zwischen der Gärtnerei Dinkel und dem Ortsteil ist aufgrund des 3-spurigen Ausbaus der Straße (Abbiegerspur) und überhöhter Geschwindigkeit der Fahrzeuge für Fußgänger sehr schwierig.
Bereits in der Vergangenheit waren Grundstücksverhandlungen für z.B. eine Insellösung nicht Ziel führend.
Da aber die Kreuzung häufig von Fußgängern sowie von Radfahrern genutzt wird, sollten Überlegungen angestellt werden, die Situation zu entschärfen. Eine erneute Besichtigung durch die PFW wird angestrebt.

• Anwohner monierten die weit ausladenden Sträucher auf dem Gemeindegrund neben dem Fuß-/Radweg zwischen der Amperbrücke und Göttschlag. Es wird empfohlen, dass ein starker Rückschnitt durch den Bauhof erfolgen soll.

• Die Trassenführung der Umgehungsstrasse wurde angesprochen, Herr Popp verwies auf die Zuständigkeit des Straßenbauamtes.

• Herr Eggendinger berichtete, dass Pkws teilweise sehr schnell in sein Anwesen abbiegen. Hier sollte von der Verwaltung geklärt werden, ob es sich um einen Privatweg handelt.

• Am Ende des Radweges von Eberspoint Richtung Göttschlag ist der Übergang zur normalen Straße relativ schlecht ersichtlich. Wir bitten um Überprüfung durch das Bauamt, ob eine Bebschilderung notwendig ist.

• In Göttschlag sind die Randsteine teilweise durch den Winterdienst in Mitleidenschaft genommen worden. Die Mitarbeiter des Bauamtes sollen auf diese Problematik aufmerksam gemacht werden.

• Es wurde die Anregung vorgebracht, dass in den Gemeindeschaukasten ein Ortsplan mit Hausnummern der Anwohner ausgehängt werden soll, so das Ortsfremde die Anwesen leichter finden. Eine Empfehlung an die Verwaltung ist weiterzuleiten.

• Der Wunsch nach einem sicheren Schulweg war für Familien sehr groß. Bürgermeister Rupert Popp erkundigt sich, ob Schulweghelfer beim Übergang Hotel Huber eingetragen sind. Falls dies der Fall ist, wäre die Sicherheit der Kinder gegeben.


Tünzhausen
• In Tünzhausen wurden die Gemeinderäte auf die unklare Situation am Ortsende Richtung Schnotting aufmerksam gemacht. Durch die Versetzung des Ortschildes von der linken auf die rechte Seite der Straße (Auftrag an Bauhof) soll nun eindeutig ersichtlich sein, welche Straße weiter nach Schnotting und welche Richtung Aiterbach führt.


In dem Ortsteile Aiterbach und Unterkienberg glänzten die Anwohner durch Abwesenheit. Für die Räte war dieses ein deutliches Zeichen für die Zufriedenheit der Bürger.


Reckmühle:
• Rege angenommen wurde das Angebot allerdings von den Anwohnern in der Reckmühle. Sie wünschten sich für ihre Jugend einen Bolzplatz. Sie wären auch bereit hierfür die Pflegearbeiten zu übernehmen. Nach Besichtigung der möglichen Flächen erscheint eine Errichtung im neuen Glonnfeldpark als nahe liegend. Vereinbart wurde, dass von Seiten der Anwohner ein Antrag gestellt wird.

• In der Kurve beim Anwesen Fam. Gross ist der Wasserablauf nicht gewährleistet.
Bei Regenschauern bleibt das Wasser stehen, im Winter bildet sich eine Eisfläche. Der Bauhof soll durch geeignete Maßnahmen eine Entwässerung sicherstellen.


Gewerbegebiet:
• Im Gewerbegebiet wurde beim Regenrückhaltebecken eine erhebliche Verbuschung durch Weiden festgestellt. Die Weiden wachsen das Biotop zu und es droht zu verlanden. Der Bauhof wird beauftragt sich ein Bild über die Maßnahme zu machen und eventuell auf die Mithilfe einer Fachfirma zurückzugreifen.

• An dieser Stelle endet auch der Radweg aus der Richtung Hohenkammer. Durch ein kurzes Stück Neuanlage wäre es möglich eine Weiterführung bis zum Stromhäuschen Reckmühle zu ermöglichen. Es folgt ein eigener Antrag der PFW.


Schrosslach
• In Schrosslach bemängelte ein Anwohner den Zustand der Fahrbahn auf der Schrosslacher Strasse. Hier soll der Bauhof prüfen, ob Ausbesserungsarbeiten an der Belagsoberfläche notwendig sind bzw. um Vorlage einer Kostenschätzung.

• Der Löschweiher in Schrosslach ist stark eingewachsen und im Laufe der Jahre sehr verlandet. Die Verwaltung wird beauftragt zu klären, wer Grundstückseigentümer ist und ob noch die Notwendigkeit eines Löschweihers an dieser Stelle besteht (evtl. Rücksprache mit der Feuerwehr).


Laimbach
• .Die Laimbacher wünschen sich auf einer Gemeindefläche, statt Rasen eine Bepflanzung. Die Arbeiten und die folgende Pflege übernehmen die direkten Anwohner. Von Seiten des Bürgermeisters Popp wurde eine Übernahme der Kosten für die Pflanzen in Aussicht gestellt.

• An der Straßenauffahrt zur Fam. Ziegltrum ist die Oberflächenentwässerung nicht zufrieden stellend gelöst. Hierfür wird ein Ortstermin mit dem kompletten Gemeinderat vorgeschlagen.

• Nach dem Anwesen von Herrn Schönauer ist die Straße stark ausgefräst. Eine Besichtigung, ob Handlungsbedarf zu Beseitigung besteht, wird empfohlen.

• Das Sackgassen-Schild an der Abbiegespur der FS6 nach Laimbach ist etwas ungünstig platziert, so das immer wieder LKWs bis in den Ort Laimbach fahren und dann dort wenden müssen. Durch die Versetzung an eine übersichtlichere Stelle durch den Bauhof soll die Zahl der „Irrfahrer" reduziert werden.


Leonhardsbuch
• In Leonhardsbuch beschäftigte einen Anwohner das Thema „Umgehungsstraße". Herr Popp wusste zu berichten, dass beim Nachbarschaftsbeirat bzw. Landkreis bereits die Durchführung einer Machbarkeitsstudie beantragt wurde.


Siedlungsbereiche
• Der Bolzplatz im Amperfeld II wird des Öfteren von Hundebesitzern besucht. Da ihre Vierbeiner allerdings auf so einem Platz nichts zu suchen haben, soll die Verwaltung beauftragt werden hier ein entsprechendes Schild aufzustellen.

• Im Eggenbergerfeld und in den Weiherwiesen waren keine Anregungen von Seiten der Bürger zu hören.

• Ein Anwohner im Breimannfeld klagte über die von PKWs und LKWs häufig genutzte Abkürzung über die Franz-Galitz Strasse. Damit wird die Engstelle an den Reihenhäusern in der Kienberger Strasse umfahren. Allerdings besteht im Breimannfeld bereits ein Durchfahrverbot für LKWs, eine Kontrolle der Einhaltung ist fast nicht möglich. Es stellt sich die Frage über eine sinnvolle Lösung?


• Im Kohlstattfeld ging es um Ausweisung von Parkplätzen. Nach Aussage einer Anwohnerin reicht die Zahl der vorhandenen Stellplätze nicht aus, um den Bedarf zu decken. Es sollte ein offizieller Antrag von mehreren Anwohnern gestellt werden.

Hier endete die Ortsbesichtigung. Einhellig zufrieden waren die Parteifreien Wähler mit dieser gelungenen Rundfahrt 2008. Diese Veranstaltung soll auch in den kommenden Jahren regelmäßig durchgeführt werden, um weiterhin Bürgernähe zu zeigen.

 

Rupert Popp                                        Richard Dinkel
Bürgermeister                                    Sprecher der PFW