Protokolle der Treffen

Am 26. Februar 2018, 19.30 Uhr trafen sich „PFW vor Ort“ beim Fuchswirt Allershausen. Über folgende Themen informierte Sprecher der PFW und 2. Bürgermeister Martin Vaas:

 

Bericht aus den Arbeitskreisen:

 

AK-Kultur – Peter Colombo:

Alle Termine sind auf der Homepage www.kunstundkultur.de aufgelistet. Er wies besonders darauf hin, dass im Herbst ein Kabarettist in Allershausen auftreten wird. Fest steht allerdings bereits, dass „Knödel und Kraut“ im November ihr neues Programm vorstellen werden.

 

AK-Jugend – Stefan Zandt:

Laut der Jugendstudie vom Landkreis Freising hat sich herausgestellt, dass die Gemeinde Allershausen ganz gut im Bereich „Jugend“ aufgestellt ist.

Ein neuer Platz für die Soccer-Anlage wird nicht favorisiert. Nach Meinung des AKs sollte diese Anlage verkauft werden.

 

AK-Agenda – Richard Dinkel:

Das Landratsamt Freising hat sich die Ausgleichsflächen angeschaut und es wurde alles für sehr gut beurteilt. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.

 

AK-Ü60 – Anna Gründel:

Es fand ein Gespräch zwischen Caritas und AK statt. Hier wurde die voraussichtliche  Sozialstelle im Projekt „Betreutes Wohnen“ genau erläutert. Eine 19,5 Stundenkraft soll die organisatorischen Arbeiten für das gesamte Haus übernehmen. Das heißt, wenn Personen Hilfe benötigen wie Reinigung, Umzug, Essen, Hilfe bei Formalitäten usw. wird dies von der Caritas übernommen, ebenso wie kulturelle Angebote. Die Kosten werden sich auf ca. 90 € pro Wohnung/Monat und bei Belegung mit 2 Personen auf 140 € pro Monat belaufen. Dies sind Fixkosten und werden auf die Wohnungen umgelegt.

 

Ein Platz für Senioren soll neben dem Mühlbach am nördlichen Volksfestplatz mit netten Sitzgelegenheiten und einer Boule-Bahn entstehen. Mit weiteren Trimmgeräten ist man noch zurückhaltend, da erst die Akzeptanz abgewartet werden soll.

 

Die Altersstruktur im Gemeindebereich schaut gut aus. Die Skala ist relativ schlank, so dass das Verhältnis zwischen Jung und Alt sehr ausgewogen ist. Zurzeit hat die Gemeinde 1.146 Personen über 60 Jahre.

 

AK Verkehr und Gewerbe – Martin Vaas:

Das leidige Thema Sperrung der Jobsterstraße geht dem Ende zu. Der AK hat zusammen mit den Landwirten eine Lösung erarbeitet. Es wird auf halber Höhe eine Polleranlage installiert, die dann über Handy geschaltet werden kann.

 

AK Kindergarten-Hort – Martin Vaas:

Ein Tag der offenen Tür für alle Kinderbetreuungseinrichtungen findet am 10.3.2018 statt. Die Tendenz zeigt, dass alle Einrichtungen wieder sehr gut ausgebucht sein werden.

 

Der gemeinsame Martinsumzug aller Kinderbetreuungseinrichtungen wird heuer im November vom „Madl-Verein“ organisiert.

 

Zum Schulanfang werden unbedingt noch Schülerlotsen gesucht. Der Stundenlohn beträgt derzeit bei ca. 7,70 €/Stunde. Die Bekleidung wird von der Gemeinde gestellt. Vielleicht erklärt sich noch jemand von den Eltern der Schulanfänger zu diesem Dienst bereit.

 

Sperrung der Glonnbrü>Der Beginn der Sanierung der Glonnbrücke wird etwas verschoben, damit man die gesamte Ferienzeit ausnutzen kann. Die Bauzeit wird auf rd. 4 Monate geschätzt. Der Verkehr zur Schule, zu den Geschäften und Firmen wird eine logistische Herausforderung für das Staatliche Bauamt, dem Straßenbaulastträger, aber auch für die Gemeinde. Eine einspurige Befahrung ist aus Sicherheitsgründen für die Arbeiter nicht möglich und eine Behelfsbrücke kann vermutlich nicht gebaut werden, da unterirdische Wasser- und Gasleitungen dies nicht zulassen. Das wird aber auf Forderung von Bürgermeister Popp noch eingehend geprüft. Die offizielle Umleitungsstrecke wird entweder über Freising oder Schweitenkirchen laufen.

Geprüft wird, ebenfalls noch auf Vorschlag vom Bürgermeister, ob ein Zwei-Schichtbetrieb eingerichtet werden kann, um die Bauzeit zu verkürzen.

 

Kesselbodenstraße:

Die Sanierung der Kesselbodenstraße wird auf 2019 verschoben. Im Jahr 2018 wird zunächst die gesamte Wasserleitung erneuert und die Wasserversorgung insgesamt in diesem Bereich; auch der Kanal unter die Lupe genommen.

 

Betreutes Wohnen:

Ein Gegner des Bauvorhabens hat beim Bay. Verwaltungsgerichtshof ein Schnellverfahren, einen sog. „Normenkontroll-Eilantrag, beantragt.

Das heißt, dass die gesamte 2. Änderung des Bebauungsplans „Ampertalstraße“ formell und materiell juristisch geprüft wird. 

Somit wird sich dieses für die Senioren der Gemeinde sehr wichtige Bauvorhaben vermutlich nochmals verzögern.

 

 

Fragen der Bürger:

 

Stand zur Umgehungsstraße:

Die gesamte Planung muss neu aufgerollt werden, u. a. auch, ob eine Nordvariante als Alternative möglich wäre. Das stellt sich heute als Problem dar, da nach Ansicht des jetzigen Leiters des Staatlichen Bauamtes das im ersten Verfahren anscheinend nicht ausreichend geprüft worden war.

Zurzeit werden alle Möglichkeiten einer evtl. Umfahrung abgeklärt, damit später ein evtl. Klageverfahren abgewendet werden kann.

Im Frühjahr findet eine Informationsveranstaltung mit der Nachbargemeinde Kranzberg und den Behörden über den Sachstand statt.

 

LED-Umrüstung:

Im Moment findet eine Prüfung zur Übernahme der gesamten Lampen von EON statt. Danach werden Zug um Zug die Lampen auf LED umgerüstet.

 

Neubaugebiet:

Die Planungsentwürfe sind am Laufen. In den nächsten Wochen wird ein Entwurf dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt. Danach folgt die öffentliche Auslegungsfrist für die Bürger und die Beteilung der Träger der öffentlicher Belange.

 

Nächster Termin für das Treffen „PFW vor Ort“ entnehmen Sie bitte aus der Tagespresse oder auf unserer Internetseite.