PFW-Treffen Dezember 2003

Parteifreie Wähler informieren Bürger
Vor kurzem fand ein Informationsabend der Parteifreien Wähler Allershausen statt.
Über aktuelle Gegebenheiten im Gemeindebereich informierte Bürgermeister Ruppert Popp und Sprecher der PFW Richard Dinkel.


Eines der aktuellen Themen war die Neugestaltung des Kirchplatzes. Der Gemeinderat hat sich für eine Pflasterung des Kirchplatzes ausgesprochen. Für die Anlieger kommen jedoch nur die Kosten einer Teerung des Kirchplatzes zur Anrechnung. Bürgermeister Rupert Popp berichtet, dass es von der Gemeindeverwaltung versäumt wurde, die vor 20 Jahren gebaute Kirchstraße komplett abzurechnen. Es wurden nur Vorauszahlungsbescheide an die Anlieger versandt und es erfolgte keine Endabrechnung.
Die Abrechnungsmodalitäten hat die Verwaltung jetzt genau überprüft, mit der Folge, dass die geleisteten Vorauszahlungen von damals mit dem Ausbau des Kirchplatzes verrechnet werden soll.

Weiteres wichtiges Thema war der Neubau des Kindergarten.
Bürgermeister informiert, dass seit 3 Jahren eine Notgruppe im Gemeindekindergarten besteht, die vom Landratsamt Freising nur vorübergehend genehmigt ist. Dies führt in Zukunft zu erheblichen Platzproblemen. Als weiteres Problem wird die Sanierung des Pfarrkindergartens angesehen, die ca. auf 600.000,-- € geschätzt wird und die Gemeinde davon 2/3 der Kosten übernehmen muss. Bürgermeister Popp führte schwierige Verhandlungen mit dem Amt für Liegenschaften -Ordinariat-, um eine gute Lösung für beiden Seiten zu finden. Der aktuelle Stand ist, dass das Ordinariat der Gemeinde ein Grundstück neben dem Pfarrkindergarten zum günstigen Erbbaurecht angeboten hat. Die Gemeinde könnte darauf einen Kindergarten auf eigene Kosten bauen - die Trägerschaft bleibt jedoch bei der Kirche. Ein 4gruppiger Kindergarten mit Kinderkrippe könnte dort untergebracht werden. Für die Gemeinde wäre dies die kostengünstigere Lösung, da kein weiterer Kindergarten im Amperfeld II gebaut werden muss bzw. der Unterhalt sich auf 2 Kindergärten beschränken würde. Dieser Vorschlag wird vom Gemeinderat weiter verfolgt, wenn konkrete und konsequente Mitbestimmungsverträge über Öffnungszeiten, Gebühren, Personal ect. mit dem Ordinariat abgeschlossen werden können.


Auch das Thema Lärmschutzwall wurde diskutiert.
In einem Gutachten, das kürzlich in der Gemeinderatssitzung vorgestellt wurde, ist aufgezeigt worden, dass der Lärm vor allem im östlichen Bereich von der Autobahn kommt und die Lämschutzmaßnahme entlang der Staatstraße nicht die Wirkung zeigt, wie alle angenommen haben. Trotzdem wurde vom Gemeinderat die Lärmschutzwand genehmigt, da der Verkehr auf der Staatsstraße weiterhin zunehmen wird und damit auch eine Verbesserung des Geräuschpegels für das Wohngebiet Oberallershausen -vorwiegend bei Westwind- eintritt.
Eine Kostenbeteiligung der Anlieger erfolgt nicht, da der Geräuschpegel von 70 dBA nicht überschritten wird und somit ist diese Maßnahme nicht umlagefähig. In diesem Punkt gehen zwar die Meinungen auseinander, aber der Beschluss des Gemeinderates steht und der Bau der Lärmschutzwand wird im nächsten Jahr umgesetzt.

 

Weiteres Thema war die Wasserkraftanlage -Henritziwehr.
Als großes Problem wurde gesehen, dass wenn das Projekt umgesetzt werden soll, der Mühlbach nur noch mit 100 l/sek. beschickt wird (jetziger Stand ca. 300 l/sek.). Wie es mit der Vegetation bzw. die weitere Entwicklung des Mühlbaches aussieht, wird erheblich in Frage gestellt.
Der Gemeinderat stellte als Anhörungsbehörde fest, dass es keine Nachteile für die Oberlieger bzw. keine Nachteile für den Wasserlauf des Mühlbaches geben darf. Die Genehmigungsbehörde ist jedoch das Landratsamt.

 

Zum Schluss nahm Bürgermeister Popp noch kurz Stellung zu den Finanzen. Auch in der Gemeinde Allershausen ist ein Rückgang der Einnahmen zu verzeichnen. Die Jahre 2000 und 2001 waren die guten Jahre, aus denen sich die jetzigen Umlageabgaben berechnen, d.h. im Jahre 2004 weniger Einnahmen aber mehr Abgaben an den Landkreis. Nach dem derzeitigen Stand werden mit 20 % weniger Gewerbesteuereinnahmen gerechnet. Trotzdem ist die Gemeinde Allershausen in der Steuerkraft von den 24 Landkreisgemeinden an der 3.Stelle.

 

Die nächste Info-Veranstaltung der PFW findet am Februar 2004 statt und alle Interessenten sind dazu herzlich eingeladen.

 PFW-Treffen Juni 2003

Am 2.6. trafen sich die PFW wieder zum Informationsaustausch.
Unser Sprecher Richard Dinkel begrüßte alle Teilnehmer und informierte über folgende Themen:

Pflanzaktion
Eine Pflanzaktion wurde Anfang Mai in Teilen von Allershausen durchgeführt. Am Jugendtreff waren vor einigen Tagen Pflanzen herausgerissen worden und 1 Strauch fehlte ganz. Die Verärgerung über solche unverschämte Taten war riesengroß. Bürger opfern ihre Freizeit und tragen zur Verschönerung der Ortschaft bei und andere zerstören dies mutwillig!

 

Volksfest - Express:
Der Volksfest - Express wird wieder während der Volksfestzeit von 22.00 - 1.00 Uhr eingesetzt. Die Fahrer wurden bereits eingeteilt und teilweise die organisatorischen Dinge geklärt. Mit dem Shuttle-Bus werden alle Ortsteile im Gemeindebereich Allershausen kostenlos angefahren.

 

Lärmschutzwall - Oberallershausen
Eine Versammlung für die Bürger von Oberallershausen wird nach Pfingsten erfolgen um das Thema Lärmschutzwall genau zu diskutieren.

 

Wasserversorgung
Das leidige Thema mit dem „braunen Wasser" muss schleunigst in Ordnung gebracht werden.
Die Verärgerung der Bürger bzw. der Gemeinderäte über das Ingenieurbüro ist riesengroß.

 

Kinderkrippe
In der letzten Gemeinderatssitzung wurde beschlossen, dass die Kinderkrippe im Familienzentrum unterstützt wird. Die Kinderkrippe ist bereits zum 1.9. voll ausgebucht. Die Kinderkrippe ist vorerst in der „Fridoline" untergebracht. Diese Lösung soll nur eine Übergangslösung sein, bis geeignete Räume von der Gemeinde zur Verfügung stehen.


Diese wichtigen Themen wurden diskutiert und Unklarheiten beseitigt.

 

Für Interessenten:
Das nächste Treffen ist am Montag, den 4.8.2003, 19.30 Uhr im Gasthaus Fuchswirt.

 


Für Rückfragen steht Richard Dinkel jederzeit zur Verfügung.


PFW-Treffen April 2003


Mitte April trafen sich die PFW zu einem Informationsaustausch.
Unser Sprecher Richard Dinkel war leider aus Termingründen verhindert und so übernahm Bürgermeister Rupert Popp den Ablauf.


Es ist, wie jedesmal eine gesellige Runde, in der alle aktuellen Vorkommnisse in der Gemeinde diskutiert werden.

So informierte Rupert Popp über:


Baugebiet in Tünzhausen
Es sollen 14 Wohneinheiten -Doppel-, Reihen- und Zweifamilienhäuser entstehen.

Kiesabbau Unterkienberg
Der Kiesabbau wird um ca 1 ha in Richtung Osten erweitert.
Kiesabbau Göttschlag
Unter den früheren Besitzer war geplant auf einer Fläche von ca. 20 ha Kies abzubauen. Die jetzige Fa. Rohrdorfer Kiesliefergesellschaft möchte auf einer reduzierten Fläche von 6 ha Kies abbauen. Der Gemeinderat hat dies noch nicht genehmigt.

Baugebiet „Amperfeld II"
Die Probleme mit Schichtwasser sind behoben und die Grundstücksbesitzer können ab Ende Juli mit dem Bau beginnen.

Aldi
Ein Grundsatzbeschluss liegt vom Gemeinderat bereits vor. Die offiziellen Präsentationen wurden von den 2 Planungsbüros vorgestellt. Aldi selbst wünsche sich den Standort aus Reklamegründen an der Autobahn.

Verkehrszählung
Nach der Verkehrszählung von 2002 ist Allershausen einer hohen Belastung ausgesetzt und eine Umgehungsstraße ist unbedingt erforderlich.

Radweg Leonhardbuch-Oberallershausen
Der Radweg entlang der Kreisstraße fällt normalerweise unter die Zuständigkeit des Landkreises. Dieser hat zwar zugestimmt, aber durch die finanzielle Lage des Landkreises wissen wir nicht, wann oder ob überhaupt Mittel fließen werden. Die Gemeinde trifft aber trotzdem alle Vorbereitungen um diesen Radweg zu verwirklichen

Klärschlammentsorgung
Die Entsorgung von Klärschlamm auf landwirtschaftliche Fläche wird immer schwieriger. Eine Verbrennung ist wesentlich teurer und die Heizkraftwerke haben auch die Kapazitäten nicht. Die Fa. Sedlmeier Umwelttechnik GmbH wurde beauftragt, evtl. Mischlösungen anzubieten - teilweise Verbrennung - teilweise landw.Ausbringung und evtl. Verfüllung von Rekultivierungsflächen.

Diese wichtigen Themen wurden mit den Anwesenden ausführlich besprochen und diskutiert. Alle offenstehende Fragen und Unklarheiten wurden beseitigt und geklärt.
Es ist für die Gemeindebürger interessant Hintergrundwissen zu erfahren und darum laden wir alle Interessenten zu unseren Treffen recht herzlich ein. Nächstes PFW-Treffen ist am Montag, den 2.6.2003, 19.30 Uhr im Gasthaus Fuchswirt.

 

Für Rückfragen steht Richard Dinkel jederzeit zur Verfügung.