PFW-Treffen Dezember 2007

Am 10. Dezember 2007 fand wieder ein Treffen der Parteifreien Wähler im Gasthaus Fuchswirt statt. Bürgermeister Rupert Popp und Sprecher Richard Dinkel informierten die anwesenden Bürger zu folgenden Themen.

 

Internetauftritt der PFW:

Unserer Internetseite fand sehr guten Anklang bei den Anwesenden. Sie ist eine ansprechende, übersichtliche und richtig gelungene Seite. Alle Informationen, die an die Bürger seit dem Jahre 2003 weitergegeben wurden, sind nachlesbar und somit kann man die Aktivitäten der PFW nachvollziehen. Ebenfalls sind die Kandidaten, die am 2.3.2008 für die Parteifreien Wähler bei der GR-Wahl antreten, veröffentlicht.

Die neue Internetadresse:   www.pfw-allershausen.de

 

Aufstellungsversammlung:

Es war ein sehr guter Besuch bei unserer Aufstellungsversammlung am 22. November 2007 zu verzeichnen. Von 50 Wahlberechtigten wurden Bürgermeister Rupert Popp und unsere Kandidaten für die nächste Gemeinderatswahl am 2.3.2008 einstimmig nominiert. Wir freuen uns, dass sich neben Bürgermeister Popp wieder 6 "altgediente" Gemeinderatsmitglieder der PFW für die nächsten 6 Jahre zur Verfügung stellen. Ebenfalls ist es uns gelungen, einige junge Kandidatinnen und Kandidaten für unserer Liste zu gewinnen, die sich für die Mitarbeit im Gemeinderat zur Verfügung stellen. Wir haben eine sehr gute, gemischte Liste mit allen beruflichen Fachrichtungen. Die UWG verzichtet auf eine eigene Liste; Peter Colombo kandidiert bei den PFW.

Ganz besonders herausstellen möchten wir, dass insgesamt 6 Frauen auf unserer Liste aufgeführt sind. Wir möchten die Interessen der Frauen im Gemeinderat in allen Bereichen stärken und vorantreiben. Vergleicht man die Aufstellungen anderer Gruppierungen, treten die Frauen sehr ins Hintertreffen. Bei uns ist es anders!

Die Vorstellung der einzelnen Kandidaten ist bei den Anwesenden sehr gut angekommen und die Resonanz war ausgesprochen positiv.

 

Wahlveranstaltungen:

Zur Diskussion stand ferner die eigentlich geplante Wahlveranstaltung am 22.02.2008 im Kinderhaus, um Frauen, Mütter und Familien, die nicht in ein Wirtshaus o.ä. gehen wollen eine gemütliche Atmosphäre zu bieten. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Vorwurf von der CSU an uns herangetragen, dass eine Wahlveranstaltung im Haus des Kindes nichts zu suchen hätte und wir dadurch "stillos" wären. Die Aula im Kinderhaus ist beim Bau so gestaltet worden, dass auch öffentliche Veranstaltungen abgehalten werden dürfen, das war sogar explizit so gewollt, z.B. für Bürgerversammlungen u.ä.  Auch die anderen Gruppierungen haben die Möglichkeit, für derartige Veranstaltungen das Kinderhaus zu nutzen. Vielleicht war es nur die gute Idee der Parteifreien Wähler, die abgeschwächt werden sollte.

Nach längerer Diskussion ist eine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen worden.

Wir wollen natürlich nicht "stillos" sein!

 

Wahlwerbung im Gemeindebereich:

Die Parteifreien Wähler wollten, wie bereits vor sechs Jahren, eine geordnete Wahlwerbung, um das Ortsbild nicht mit zahlreichen Plakatständern zuzupflastern. In der letzten Gemeinderatssitzung machte deshalb Bürgermeister Popp folgenden Vorschlag:

Gezielt in Allershausen und in den Ortsteilen einige wenige Plakatwände aufzustellen, um dort die Plakate von allen Parteien anzubringen. Die wilde Plakadiererei im gesamten Gemeindebereich wäre somit hinfällig gewesen. Laut Aussage der CSU wurden neue Plakatständer angeschafft, die auch für die Gemeinderatswahl verwendet werden sollen. Aber das gleiche Thema hatten wir bereits vor sechs Jahren. Somit wurde diesbezüglich keine Einigung erzielt und Allershausen bekommt seine Plakatständer an allen Ecken wieder.

Es wurde nur eine zeitliche Beschränkung für die Wahlwerbung vereinbart - und zwar vom 1. Februar 2008 bis 8. März 2008.

 

Besichtigungstour im Gemeindebereich:

Am 17.11.2007 unternahmen wir eine Besichtigungstour durch das Gemeindegebiet Allershausen. Mit dieser Aktion wollten wir direkte Ansprechpartner für alle Bürger und ihre Belange sein.  Wir sind der Meinung, "Bürgernähe" ist auch vor allem vor Ort sehr wichtig.

Nähere Ausführungen der Tour siehe unter Punkt Aktionen.

Ergebnis der Tour:

Probleme mit dem ruhenden und fließenden Verkehr werden durch die kommunale Verkehrsüberwachung weiter kontrolliert.

Die angesprochene Hochwassersituation in Leonhardsbuch wurde soweit zurückgestellt, bis Ing. Stocker ein hydraulisches Gutachten im Auftrag der Gemeinde erstellt hat.

Weitere Baumaßnahmen bzw. Neuerungen wurden vor Ort von uns besichtigt und teilweise mit den Bürgern diskutiert.

Für einige Maßnahmen wird ein Antrag an den Gemeinderat zur Beseitigung der Probleme gestellt.

 

Wünsche und Anträge

Die unangenehmen Hinterlassenschaften durch Hunde sowie die Anleinpflicht wurden diskutiert. Abhilfe kann aber nur durch die Disziplin der Besitzer geschaffen werden.
Störende Plakadierungen von Firmen an unübersichtlichen Stellen wurde angesprochen.
Der Weg zwischen Kinderhaus und Mehrzweckhalle sollte kontrolliert werden, da der Zustand nach der Verlegung der Fernwärme sehr schlecht ist.
Zum Schluss konnte Richard Dinkel festgestellen, dass das Treffen zum Jahresabschluss sehr konstruktiv war.

 PFW-Treffen Oktober 2007

Am Montag, 08.10.2007, trafen sich die Parteifreien Wähler Allershausen zu ihrem traditionellen und regelmäßigen Stammtisch im Gasthof "Fuchswirt" in Allershausen.

Vom Sprecher der PFW, 2. Bürgermeister Richard Dinkel, und Erstem Bürgermeister Rupert Popp wurden sie wieder über die wichtigsten Ereignisse in der Gemeinde und die im Gemeinderat seit dem letzten Stammtisch getroffenen Beschlüsse sowie die entsprechenden Hintergründe dazu ausführlich informiert.

Das Hauptthema war die Ortsumfahrung von Allershausen, wobei den Anwesenden anhand eines Lageplans die vom Staatlichen Bauamt Freising -Abteilung Tiefbau angedachten Trassenvarianten bzw. -linien und die damit verbundenen Meinungsunterschiede mit der Nachbargemeinde Kranzberg erläutert wurden. Der Gemeinderat Allershausen wird in einer der nächsten Sitzungen seine bevorzugte Trasse auswählen und beschließen müssen.

Im Rahmen einer ziemlich lebhaften und interessanten Diskussion wurden die doch unterschiedlichen Ansichten dargelegt und die jeweiligen Vor- und Nachteile der verschiedenen Trassen erörtert. Auch die Notwendigkeit einer etwaigen Nordumfahrung, die sich im Gegensatz zur Südumfahrung nicht in der sogenannten ersten Dringlichkeitsstufe des 6. Ausbauplans für Staatsstraßen befindet, wurde angesprochen. Dabei wurde von den beiden Bürgermeistern zum wiederholten Mal darauf hingewiesen, dass nach Auskunft des damaligen Bayer. Wirtschaftsministers Dr. Otto Wiesheu und allen Fachstellen nach gegenwärtigem Stand nur eine Südumfahrung realisierbar ist.

Zm Abschluss betonten R. Dinkel und R. Popp nocheinmal explizit, dass die Gemeinde Allershausen in dieser Angelegenheit nur "gehört" wird, d.h. seine Wunschvorstellung äußern kann, aber in der Entscheidung keienrlei Befugnisse hat! Die Planung, der Bau, die Finanzierung etc. liegen ausschließlich in der Gewalt des sogenannten Straßenbaulastträgers, dem Staatlichen Bauamt Freising - vormals Straßenbauamt München!

Weiteres Thema war die mit einem Kostenaufwand von rd. 140.00,- € verbundene Sanierung des alten Wasserhochbehälters der Gemeinde im "Schwarzholz". Auch hier wurden die Gründe und das weitere Vorgehen dargelegt. Für eine Änderung des ursprünglichen Ablaufplans sprechen die zu erwartenden günstigeren Preise bei einer Ausschreibung in diesem Herbst und einem Baubeginn im Frühjahr 2008, eine kürzere zusmmenhängende Bauabwicklungsphase bei Ausführung nach Weihnachten und eine bessere Koordination der ausführenden Firmen.

Das Erscheinen des dritten Bandes der Ortschronik - Kichengeschichte - von Allershausen wurde auf besonderen Wunsch des beauftragten Chronisten Andreas Sauer auf Anfang kommenden Jahres verschoben. Die Gründe hierfür sind neu aufgetauchtes "Material", das noch gesichtet und ein- und zugeordnet werden muss sowie, dass im Jahr 2008 einige Jubiläen sowohl der katholischen als auch der evangelischen Kirchen anstünden.

Noch in den kommenden Wochen wird die Jobsterstraße, ausgehend vom Ortsende am Neubaugebiet "Amperfeld II" bis zum Abzweig zur Eggenberger Brücke, mit Kosten in Höhe von ca. 56.000,- € "auf Vordermann gebracht."

In diesem Zusammenhang wurden erneut die Probleme bei der evtl. Errichtung von Radwegen angesprochen. Anscheinend ist es Allershausen nicht möglich, außer im Bereich um Aiterbach, Radwege zu bauen. Übereinstimmend wurde dabei festgestellt, dass dies sehr bedauerlich, aber anscheinend nicht zu ändern ist.

Auch wurde darauf hingewiesen, dass die neuen Sätze bei den Friedhofgebühren, deren Erhöhung der Gemeinderat kürzlich beschlossen hatte, sich auf den Zeitraum von 15 Jahren, und nicht wie teilweise irrtümlich in den Tageszeitungen zu lesen war, auf ein Jahr, beziehen. Begründet ist die Erhöhung mit den hohen Investitionskosten in diesem Jahr sowie den laufenden Unterhaltsaufwendungen durch die Gemeinde.

Kurz wurde auch auf den Antrag von Frau Schmeller-Titze auf Errichtung eines sogenanntes "Mehrgenerationenhauses" in Allershausen eingegangen, wobei die Anwesenden der Meinung waren, dass dies in unserer Gemeinde nicht notwendig und auch nicht realisierbar ist.

Letztendlich wurde auch noch ausführlich über Sinn und Unsinn der Errichtung einer dritten Start- und Landebahn am Flughafen diskutiert sowie über den Stand des kurz bevorstehenden Planfeststellungsverfahrens und die Aktivitäten der Allershausener Bürgerinitiative durch Christian Gührs und BGM Popp informiert.

PFW-Treffen August 2007

Im August fand wieder ein Treffen der Parteifreien Wähler im Gasthaus Fuchswirt statt. Bürgermeister Rupert Popp informierte die Bürger über aktuelle Themen:


Jobsterstraße

Es ist vorgesehen, die Jobsterstraße bis zur Eggenberger Brücke weiter auszubauen und dabei soll die Vorfahrtstraße in Richtung Eggenberg geändert werden. Wie bereits mehrmals berichtet, wird die alte Straße nach Kranzberg nur noch für den landwirtschaftlichen Verkehr und für Radfahrer freigegeben. Diese Maßnahme wurde vom Gemeinderat mehrheitlich beschlossen, um die Sicherheit unserer Radfahrer in den Vordergrund zu stellen. Wir hoffen, dass die Autofahrer so vernünftig sind und diese Entscheidung akzeptieren und respektieren. Die Überwachung dieser Regelung wird ab September über die Kommunale Verkehrsüberwachung erfolgen.
Mit dem Ausbau der Straße bis zur Eggenberger Brücke ist auch die Verlängerung des Radweges geplant. Die Grundstückshandlungen sind bereits im Laufen und die 8 Eigentümer wurden vom Bürgermeister Rupert Popp bereits angeschrieben. Einige mündliche Zusagen sind bereits vorhanden und wir hoffen, dass dieser Radweg auch zum Wohle der Bürger gebaut werden kann.


Jobsterlinde

Ein heißes Thema ist immer wieder die Jobsterlinde. Vor einigen Wochen hat in diese mind. 200 Jahre alte Linde der Blitz eingeschlagen und sie wurde dabei so stark beschädigt, dass mit herunterfallenden Ästen gerechnet werden musste. Die Gemeinde Allershausen hat aufgrund der Verkehrssicherungspflicht die Straße gesperrt. Die Sanierungskosten für diesen Baum würden sich laut Landratsamt Freising auf ca. 2600,-- € belaufen.
Über die Erhaltungsmaßnahme wurde im Gemeinderat sehr kontrovers diskutiert und abschließend wurde ein Beschluss mit 9:5 Stimmen für die Fällung gefasst.
Auch Kreisgartenfachberater Tschampel vom Landratsamt Freising lehnte aufgrund der hohen Kosten und der Rentabilität eine Sanierung ab. Die Fällung wurde beim Landratsamt Freising, Untere Naturschutzbehörde, beantragt, bereits genehmigt und zwischenzeitlich auch durchgeführt.


Seniorenzentrum

Das Seniorenzentrum in Allershausen wird um weitere 15 Pflegeplätze erweitert.
Die Gemeinde Allershausen hat im Hintergrund kräftig mitgewirkt, so Rupert Popp. Der Bebauungsplan musste Anfang des Jahres schnellstmöglich geändert bzw. erweitert werden. Der Gemeinderat stimmte einstimmig diesem Vorhaben zu. Alle Vorschriften und Vorgaben müssen unbedingt eingehalten werden, damit die Richtlinien für etwaige Zuschüsse zu erfüllen sind. Für den Betreiber von äußerst großer Bedeutung, da vom Landkreis ein Zuschuss für ein Pflegebett in Höhe von über 20.000,-- € gewährt wird.


Freiwillige Feuerwehr

Die Beschaffung einer neuen Drehleiter sorgte auch im Gemeinderat für Diskussionen. Die vorhandene Drehleiter 16/4 ist bereits 25 Jahre alt und nur mit Halbautomatik ausgerüstet, d.h. bei einer Ausfahrung von 16 Meter Höhe ist nur eine Ausladung von 4 Meter möglich. Die neue Drehleiter soll bei einer Steighöhe von 23 Meter eine Kippmöglichkeit von 12 Meter besitzen und ist vollautomatisch. Im Gemeinderat wurde ein Grundsatzbeschluss zur Beschaffung dieser neuen Drehleiter gefasst und das Geld wird im Haushaltsjahr 2008 eingestellt. Die Kosten belaufen sich nach letztem Stand auf ca. 600.000,-- €.


Umgehungsstraße Allershausen

Im Verlauf der Voruntersuchungen für die Ortsumfahrung hat das Landschaftsplanungsbüro eine Raumwiderstandsanalyse und eine Umweltverträglichkeitsstudie erarbeitet. Diese Untersuchungen sind Grundlage zur weiteren Planung. Das zuständige Straßenbauamt München hat Vorschläge zur Trassenführungen erarbeitet, die den betroffenen Gemeinden vorgestellt wurden. Der Arbeitskreis Verkehr favorisiert eine Linie, die dem Gesamtgemeinderat erst noch vorgestellt wird. Eine offizielle Entscheidung ist noch nicht getroffen worden.


PFW-Treffen Juni 2007

Im Juni fand wieder ein Treffen der Parteifreien Wähler im Gasthaus Fuchswirt statt. Sprecher Richard Dinkel und Bürgermeister Rupert Popp informierten die anwesenden Bürger über aktuelle Themen im Gemeindebereich Allershausen.


Volksfest-Express

Die Parteifreien Wähler organisieren auch heuer wieder den Shuttle-Bus während der Volksfestzeit. Unter dem Motto „Sicherheit für unsere Bürger“ können die Allershausener Bürger diesen kostenlosen Service nutzen.

Fahrzeiten:
Donnerstag, 26.7.2007    22.00 Uhr - 24.00 Uhr
Freitag, 27.7.2007     22.00 Uhr - 1.00 Uhr
Samstag, 28.7.2007     22.00 Uhr - 1.00 Uhr
Sonntag, 29.7.2007     22.00 Uhr - 24.00 Uhr

Die Haltestelle befindet sich, wie in den letzten Jahren, am Ausgang des Festzeltes an der Kienbergerstraße und wird durch ein entsprechendes Hinweisschild gekennzeichnet werden.


Kommunale Verkehrsüberwachung

Der Beitritt zum „Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern“ wurde bereits von den Gemeinderäten beschlossen.
Derzeitiger Sachstand:
Zurzeit befinden sich die Teams auf Fortbildung und werden voraussichtlich ab September 2007 ihren Dienst aufnehmen. Mit ca. 7 Pkws und rund 20 – 25 Personen wird der Zweckverband in Aktion treten.


Radwege:

1) Richtung Allershausen-Freising
Die Planungen des Radweges von Allershausen nach Freising sind voll im Gange. Dank der Grundstückseigentümerin von Göttschlag kann dieser Radweg voraussichtlich zügig realisiert werden. Aufgrund der Kostenbeteiligung des Straßenbauamtes und der Zusagen vom Forstamt auf Ausbau des Waldweges sind die Herstellungskosten für die Gemeinde relativ gering. Bereits im Herbst 2007 soll dieser Radweg fertiggestellt sein.

2) Richtung Aiterbach – Kirchdorf
Die Grundstücksverhandlungen sind ebenfalls Dank der örtlichen Gemeinderatsmitglierder gut verlaufen. Die Verträge sind zwar noch nicht notariell vollzogen, aber die mündlichen Zusagen stehen bereits. Dies ist auch ein voller Erfolg, da nach Fertigstellung des Radweges eine Verbindung von Allershausen bis Helfenbrunn besteht und die Zusammenarbeit zwischen zwei Gemeinden voll zum Tragen kommt.

3) Richtung Leonhardsbuch-Allershausen
Der Radweg an der FS 6 kann leider nicht realisiert werden, da die erforderlichen Grundstücke von der Gemeinde nicht erworben werden können. Als Alternative wurde jetzt vom Arbeitskreis AGENDA ein neuer Vorschlag ausgearbeitet, und zwar ein Radweg über die alte Verbindungsstraße Leonhardsbuch-Allershausen:

•     Über die Autobahnbrücke kann leider kein Radweg entstehen und das ist die einzige Schwachstelle. Diese Auffahrten sollten nun stark ausgeholzt werden, um die Sicht für Autofahrer zu verbessern sowie die Sicherheit der Radfahrer besser zu gewährleisten und gleichzeitig sollte eine Beschränkung der Geschwindigkeit auf 30 km/h erfolgen.
•     Neubau eines Radweges unterhalb der Autobahnbrücke bis zur Einmündung Jobsterstraße.
•     Sperrung der Jobsterstraße für den Autoverkehr – nur für landw. Fahrzeuge frei

Dieser Vorschlag wurde in der letzten Gemeinderatssitzung mit 13:3 auf ein Jahr genehmigt.


Bürger-Solarpark

Auf dem Dach der Schule in Allershausen soll ein Bürger-Solarpark entstehen. Da den interessierten Bürgern oft kein geeignetes Dach für solche Energiemaßnahmen zur Verfügung steht, hat nun die Gemeinde die Möglichkeit geschaffen, dass sich Bürger als „Energiewirte“ beteiligen können. Alternative Energien zu nutzen, tritt immer mehr in den Vordergrund und die Gemeinde versucht auch auf diesem Sektor Bürgernähe zu schaffen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun.
Das Projekt wird vom Verein Solarkraft Freising begleitet, bei dem Informationen und Auskünfte zur Finanzierung, Steuern und Wirtschaftlichkeit eingeholt werden können.

Ansprechpartner:
Dr. Andreas Horn, Vorsitzender Sonnkraft Freising
Tel: 0170-3810490
Stefan Pellmeyer, Gemeinderat Allershausen
Telefon: (08166) 16 42

 PFW-Treffen April 2007

Im April fand wieder ein Treffen der Parteifreien Wähler im Gasthaus Fuchswirt statt. Sprecher Richard Dinkel und Bürgermeister Rupert Popp informierten die anwesenden Bürger über aktuelle Bereiche.


Kommunale Verkehrsüberwachung

Anfangs Mai ist beabsichtigt in der Stadt Töging am Inn den Zweckverband für kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern neu zu gründen. Mit eigenem Personal und eigener Technik soll die Verkehrsüberwachung den ruhenden und fließenden Verkehr und die komplette Verfolgung und Ahndung der Ordnungswidrigkeit von diesem Zweckverband übernommen werden. In der letzten Gemeindratssitzung wurde mehrheitlich mit 1 Gegenstimme dem Beitritt zum Zweckverband zugestimmt. Die Gemeinde hofft, dass sobald dieser Verband in Aktion tritt, die Moral der Autofahrer im Gemeindebereich wieder besser wird.


Neubau des Bauhofes und Wertstoffhofes

Die Arbeiten des Bauhofes sind größtenteils abgeschlossen. Der Wertstoffhof wurde neu geplant und die Arbeiten sind noch voll im Gange. Die Überplanung dieser Fläche wurde mit dem Landratsamt Freising und der Gemeinde Allershausen abgestimmt. Die Kosten für die Erweiterung des Wertstoffhofes werden vom Planungs- und Umweltausschuss des Landkreises Freising mit einer Höhe von 173.000,-- € übernommen.

Die Einweihung dieses neuen Projektes –Bauhof und Wertstoffhof- erfolgt mit einem Tag der offenen Tür Ende Mai mit Beteiligung aller öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde Allershausen. Der Termin wird frühzeitig bekannt gegeben.


Aktuelles Thema Krippenplätze

Im Gemeindebereich Allershausen bestehen derzeit 20 Vollkrippenplätze, die mit ca. 33 – 35 Kindern belegt werden. Aufgrund der aktuellen politischen Situation wurde dieses Thema kurz aufgegriffen. Bürgermeister Popp stellte fest, dass in Allershausen mit einer Größenordnung von ca. 5000 Einwohnern ein sehr gutes Netz im Punkt Kinderbetreuung besteht. Mit unseren Einrichtungen, besonders im Hinblick auf die Kinderkrippe, sind wir im Landkreis Freising führend und weiterer Handlungsbedarf besteht derzeit nicht.


Radweg Allershausen – Freising

Der Radweg Richtung Freising ist schon seit längerer Zeit Gesprächsthema und es gab immer wieder Probleme bei der Planung und Verwirklichung. Die ersten Kostenschätzungen waren sehr hoch, so dass die Durchführung in Frage gestellt wurde. Nach der neuesten Vorstellung des Ingenieurs Dost in der letzten Gemeinderatssitzung wurden die erarbeiteten Varianten vorgestellt. Die Kosten für den Neubau des Radweges entlang der Staatsstraße von Göttschlag bis zum Waldanfang übernimmt zu 100 % das Straßenbauamt München. Die Instandsetzung des bereits bestehenden Waldweges bis zum Anwesen Bernstorf wird vom Forstamt übernommen.
Somit betragen die Kosten für die Gemeinde Allershausen nur noch ca. 30.000,-- bis 40.000,-- €. Die weiteren Unterhaltskosten des Weges werden von der Gemeinde Allershausen übernommen. Bürgermeister Popp hat bereits eine mündliche Zusage von den Gründstückseigentümern bezüglich der Abtretung. Einer Verwirklichung steht somit nichts mehr im Wege. Die Streckenführung ist zwar keine Optimallösung, da der Weg nicht parallel zur Staatsstraße verläuft. Trotz des schwierigen Geländeverlaufes ist dies eine sehr gute Alternative.
Der Gemeinderat fasste hierzu mit 2 Gegenstimmen einen mehrheitlichen Beschluss und die Arbeiten werden schnellstmöglich vollzogen, so dass der Radweg Richtung Freising bereits ab Herbst befahrbar sein wird.

PFW-Treffen Februar 2007

Die Parteifreien Wähler trafen sich wieder zu einer Bürgerrunde. Sprecher Richard Dinkel und Bürgermeister Rupert Popp berichteten über folgende wichtige Themen:


Haushalt der Gemeinde

Bürgermeister Rupert Popp stellte die wichtigsten Punkte des Finanzhaushaltes vor.
Der Verwaltungshaushalt, der die laufenden Ausgaben beinhaltet, muss einen gewissen Überschuss erwirtschaften, der wiederum in den Vermögenshaushalt fließt. Bei der Umlage- und Steuerkraft im Landkreis Freising ist die Gemeinde Allershausen bereits auf Platz 2 von 24 Kommunen vor gerückt. Dies hat jedoch zur Folge, dass die Kreisumlage auf ca. 2,5 Mio. € angestiegen ist. In den letzten Jahren hatte die Gemeinde einen Investitionshaushalt von ca. 7 – 8 Mio.€ aufzuweisen, der im Jahre 2007 erheblich reduziert wurde, und zwar auf
ca. 3,9 Mio. €. Vorgesehene Investitionen wie Kanalsanierung der Seestraße, Mühlbachstraße und V.Behringstraße, Sanierung des alten Hochbehälters, Fertigstellung des Bauhofes und Umgestaltung des Friedhofes sind jedoch in den Ausgaben für 2007 enthalten. Trotz aller Ausgaben und Investitionen ist noch eine Zuführung zum Vermögenshaushalt von 522.000,-- € möglich. Im Haushaltsjahr 2007 ist jedoch Konsolidierung angesagt.
In den letzten 10 Jahren hat die Gemeinde fast 35 Mio. € investiert und nebenbei den Schuldenstand von 11 Mio.€ auf 2 Mio.€ abgeschmolzen. Die Gemeinde ist ein kleines Unternehmen, das die Wirtschaft ankurbelt.

Besonders zu erwähnen ist, dass die Gemeinde für die Kinder- und Jugendbetreuung jährlich einen Betrag in Höhe von 750.000,-- € zur Verfügung stellt. Errechnet man nur einen Kinderbetreuungsplatz, so erhält jedes Kind, einschließlich Krippe, Kindergarten und Hort, einen Gemeindezuschuss in Höhe von 212,-- € monatlich. Dies ist eine enorme Summe, die die Gemeinde für ihre Kleinen bzw. Familien zur Verfügung stellt.


Kommunale Verkehrsüberwachung

Der Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung, der von der Gemeinde Allershausen zur Kontrolle des fließenden Verkehrs (Geschwindigkeitsüberwachung) und der Parksituation beauftragt wurde, ist letztes Jahr auf Grund von Unstimmigkeiten bei der Abrechnung, die vom kommunalen Prüfungsverband festgestellt worden waren, aufgelöst worden. Als im Gemeindebereich diese Verkehrsüberwachung noch durchgeführt wurden, waren die Geschwindigkeitsüberschreitungen sehr zurückgegangen. Nach jetzigem Stand ist festzustellen, dass sich die Autofahrer/innen besonders in den 30er Zonen an keinerlei Vorschriften mehr halten. Auch das „Wildparken“ nimmt immer mehr zu. Diese Einrichtung ist u.E. von großer Notwendigkeit, damit die Moral bei den Autofahrern wieder besser wird. Bis wann mit einer neuen Verkehrsüberwachung zu rechnen ist, kann zu gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.


Gemeindebücherei

Die Gemeindebücherei kann heuer ihr 10jähriges Bestehen feiern. Diese Einrichtung wird von knapp 40 ehrenamtlichen Mitarbeitern mit unterschiedlichem zeitlichen Engagement betrieben. Mittlerweile ist ein Bestand von 16.600 Bücher, 2.800 CDs, DVDs, CD-Roms und 30 Zeitschriften vorhanden. Mit ca. 887 aktive Leser im Jahre 2006 ist eine Ausleihzahl von 54.200 Medien im Jahr, das sind monatlich ca. 4.000 und 5.000 Medien, zu verzeichnen. Vorwiegend werden natürlich Jugend- und Kinderbücher, gefolgt von Romanen und Sachbüchern, ausgeliehen. Bei einer Öffnungszeit von wöchentlich 8,5 Stunden sind diese Ausleihzahlen enorm hoch. Die Ehrenamtlichen leisten ca. 3.600 Stunden/Jahr, damit die Bücherei in diesem Umfang gehalten werden kann. Es fallen außer den Öffnungszeiten noch viele sonstige Arbeiten an, wie z.B. Bücher neu sortieren, Bücher putzen, einbinden, registrieren, codieren und auch reparieren und vieles mehr. Auch zahlreiche Aktivitäten sind fester Bestandteil des Gemeindelebens. Bücherflohmärkte, Christkindlmarkt, Prospekte in den Allershausener Nachrichten einlegen und vieles mehr werden von den Mitarbeitern organisiert, damit die Finanzierung der Bücherei gesichert ist. Ohne einen Zuschuss der Gemeinde Allershausen würde es aber nicht mehr finanzierbar sein, da es keinerlei staatliche Förderungen mehr gibt.
Es ist aber toll, dass eine Bücherei in solchem Umfange noch ehrenamtlich betrieben werden kann.